Checkliste: So finden Sie die passende Dashboard-Lösung für Ihr Unternehmen

Dashboard-Lösungen spielen für Unternehmen nicht ohne Grund eine immer größere Rolle: Ohne die passende Dashboard-Plattform lassen sich die wachsenden Datenberge kaum mehr analysieren und verständlich darstellen. Business Intelligence (BI) ohne die entsprechende Software ist nicht möglich. Doch die passende Software für das jeweilige Unternehmen zu finden, ist alles andere als einfach. Was Sie bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Zweck und Schnittstellen der Dashboard-Lösung

Die Motive für die Nutzung einer Dashboard-Lösung sind sehr unterschiedlich. Sie sollten zunächst möglichst konkret Ihre Zielsetzung definieren um einen passenden Anbieter finden zu können. Wichtige Fragen sind beispielsweise: Welche Daten möchten Sie analysieren? Für welchen Zweck werden die gewonnenen Erkenntnisse verwendet? Und wie soll die Darstellung der Ergebnisse aussehen?

Die richtige Dashboard-Plattform sollte im Idealfall auf Ihre Zielsetzung zugeschnitten sein. Die Anbieter der verschiedenen Software-Lösungen haben unterschiedliche Schwerpunkte, diese sollten Sie deshalb unbedingt mit Ihren Bedürfnissen abgleichen. Während manche Dashboards etwa aus dem Business Intelligence (BI) Umfeld stammen, haben andere Plattformen ihren Ursprung in der Marktforschung oder der Big-Data Analyse und passen möglicherweise besser zu Ihren Anforderungen.

Für die Checkliste empfehlen wir folgende Punkte festzuhalten:

  • Die Dashboard-Plattform ist für unsere konkrete Zielsetzung und unseren Anwendungszweck geeignet.
  • Bereitgestellte Datenmengen und Datenarten können von der Plattform problemlos verarbeitet werden.
  • Die Plattform verfügt über möglichst viele Schnittstellen zu verschiedenen Datenquellen (Datenimport, Datenbanken, APIs), ggf. auch mit Zugriffsmöglichkeit in Echtzeit.
  • Auch größere Datenmengen sind für die Dashboard-Lösung kein Problem.
  • Ein Export der Dashboard-Ergebnisse ist einfach und unkompliziert möglich, etwa in Microsoft Excel, PowerPoint, PDF oder Bilddateien.
  • Export-Dateien sind weiterbearbeitbar.
  • Die Lösung ist optisch an meine Bedürfnisse, bspw. an meine Corporate Identity, anpassbar.

Usability und Flexibilität

Die derzeit angebotenen Software-Lösungen unterscheiden sich häufig im Hinblick auf die Bedienung und Konfiguration grundlegend voneinander. Während manche Lösungen auch für weniger IT-affine Nutzer geeignet sind, sollten andere eher von Data Scientists oder Programmierern genutzt werden.

Dabei sollte nicht nur das Thema Konfiguration beachtet werden: Auch bei der Nutzung der finalen Dashboards gibt es große Unterschiede im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit. Wichtig ist deshalb, dass die Dashboard-Lösung zu den vorhandenen Ressourcen und der Situation im Unternehmen passt.

Checkliste:

  • Mein Unternehmen kann das Tool mit den Fähigkeiten der vorhandenen Mitarbeiter einrichten und im Tagesgeschäft nutzen.
  • Erstellung von Dashboards funktioniert einfach und intuitiv.
  • Die Darstellungsmöglichkeiten des Dashboards erfüllen die Anforderungen der Dashboard-Nutzer.
  • Das Dashboard funktioniert geräteübergreifend, zum Beispiel auf dem Laptop wie auch auf dem Smartphone.
  • Ladezeiten im Rahmen der Plattform-Nutzung und der Dashboard-Ansicht sind gering.
  • Die Darstellung der Ergebnisse ist jederzeit und einfach individualisierbar.
  • Es stehen ausreichend passende Visualisierungsmöglichkeiten zur Verfügung.
  • Wiederkehrende Arbeitsschritte, wie die Erstellung von Reports, lassen sich automatisieren.

Sicherheit und Datenschutz

Nicht erst seit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) steht das Thema Datensicherheit im Fokus von datenverarbeitenden Unternehmen. Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben ist deshalb eine zentrale Anforderung an eine Datenanalyse-Plattform. Aber auch im Hinblick auf den Zugriff auf sensible Daten innerhalb des Unternehmens gilt es entsprechende Anforderungen wie etwa unterschiedliche Berechtigungsstufen je nach Abteilung zu erfüllen.

Checkliste:

  • Der Standort des Servers genügt unseren Ansprüchen an Sicherheit (im Idealfall befindet er sich in Deutschland).
  • Es ist möglich das Dashboard alternativ auf einem unternehmenseigenen Server zu hosten und nicht nur in der Cloud.
  • Die strengen Vorschriften des deutschen Datenschutzgesetzes werden eingehalten.
  • Die Datenübertragung während der Benutzung der Dashboard-Plattform erfolgt unter Verwendung verschlüsselter Verfahren.
  • Es ist möglich, für unterschiedliche Nutzer passende Berechtigungsstufen zu definieren.
Checkliste Dashboard-Lösung
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Aufwand, Service und Kosten

Der Einführung einer Dashboard-Lösung sollte eine solide Planung zugrunde liegen. Um den Aufwand auf ihrer Seite möglichst gering zu halten, muss die Plattform möglichst leicht zu konfigurieren und individualisieren sein. Die Verfügbarkeit des Supports und idealerweise eines persönlichen Ansprechpartners sollte gewährleistet sein. Andererseits gilt es die Kosten im Blick zu halten, da die Preismodelle der verschiedenen Anbieter sehr unterschiedlich sind.

Checkliste:

  • Aufwände in meinem Unternehmen wie die Bereitstellung der Daten/Schnittstelle sind für unser Unternehmen klar und realistisch.
  • Eventuelle Setup-Kosten sind transparent und klar definiert.
  • Der Anbieter kann mich bei der Einrichtung des Dashboards unterstützen oder sie mir ganz abnehmen.
  • Laufende Kosten sind klar ersichtlich und passen zu meinem Budget.
  • Einfache Erreichbarkeit und kurze Reaktionszeiten des Supports sind gewährleistet.
  • Ich habe als Kunde einen persönlichen Ansprechpartner.

Data-Preparation

Ein großer Unterschied zwischen den unterschiedlichen Dashboard-Systemen liegt in der Art und Weise wie und ob die Daten für das Dashboard vorbereitet werden müssen. Es gibt Systeme, wo die Daten mehr oder weniger ohne große Vorbereitung in das Dashboard hochgeladen werden können. Enthält der Datensatz bereits Informationen wie Labels oder Variablennamen, so ist der Import von Daten ins Dashboard bei einigen Systemen problemlos möglich.

Schritte wie die Berechnung neuer Variablen, die Bildung von Index-Werten oder die Berechnung von Top-Boxes oder Low-Boxes können bei einigen Systemen direkt im Dashboard vorgenommen werden. In anderen Systemen ist dagegen viel Vorbereitung mit anderen Statistik- oder Tabellen-Tools notwendig, bevor die Daten visualisiert werden können.

Checkliste:

  • Strukturierte Datensätze können direkt in das Dashboard hochgeladen werden.
  • Neue Variablen können direkt im Dashboard berechnet werden.
  • Kennwerte wie Top-Boxes können im Dashboard erstellt werden.

Weitere Kriterien zur Dashboard-Auswahl

Neben diesen Kriterien gibt es noch zahlreiche andere Kriterien, die für sie relevant sein können. Diese hängen davon ab, welchen Schwerpunkt ihr Dashboard haben soll und welchen Hintergrund ihr Unternehmen hat. Besonders in der Art, wie Daten in Dashboards dargestellt werden und welche zusätzlichen statistischen Parameter bei Bedarf angezeigt werden können, gibt es etliche Faktoren, die alleine einen Blogpost füllen würden. Für Marktforschungsinstitute ist z.B. die Möglichkeit zwischen gewichteten und ungewichteten Daten auswählen zu können eine wichtige Anforderung.

Dashboards erst testen

Einige Anbieter stellen innerhalb der Dashboard-Plattform Testversionen zur Verfügung. Zudem kann man bei guten Anbietern auch an einer geführten Online-Produkttour teilnehmen. Dieses Angebot sollten Sie in jedem Fall in Anspruch nehmen, bevor Sie sich auf eine Lösung festlegen.

Nutzen Sie unsere Checkliste als Vorlage für Ihren Auswahlprozess

Machen Sie sich das Leben etwas leichter und laden Sie unsere Checkliste als Vorlage für Ihren Auswahlprozess herunter. Die Checkliste ist in Excel. Sie können damit unterschiedlichste Dashboard-Anbieter untereinander aus Ihrer Sicht vergleichen und gewichten. Tragen Sie Ihren Namen und Email-Adresse in das untenstehende Formular ein. Dann schicken wir Ihnen die Checkliste kurzfristig zu.

Checkliste Dashboard-Lösung

Checkliste Dashboard-Anbieter in Excel zum Download

* Pflicht



Vortrag auf der Research & Results 2018

„Wenn Daten lebendig werden“ – unter diesem Thema hielten Torben Tietz von MSR Consulting und Holger Geißler von DataLion einen Vortrag auf der diesjährigen Marktforschungsmesse Research & Results in München.
Die beiden stellten vor, wie man die DataLion Software im Rahmen von Customer Experience Projekten dazu verwenden kann, die beteiligten Mitarbeiter durch eine interaktive Datenanalyse zu beteiligen. MSR setzt DataLion-Dashboards dazu ein, um direkt in Workshops mit Kunden gemeinsam in den Daten zu arbeiten, statt Ergebnisse lediglich mittels Powerpoint-Präsentation zu präsentieren.

Im Rahmen des Vortrags wurde anhand eines Aufmerksamkeits-Experiments außerdem der Effekt oberflächlichen Involvements demonstriert, wie er mittlerweile in vielen Meetings zu beobachten ist, wenn die Anwesenden z.B. parallel mit ihrem Smartphone oder Laptop beschäftigt sind. Und zwar wurde der Trailer des Films „Mia und der weisse Löwe“ gezeigt. Die eine Hälfte der Zuschauer bekam die Aufgabe zu notieren, was sie morgens gefrühstückt hatten. Die andere Hälfte der Zuschauer bekam die Aufgabe sich Fragen zum Trailer zu überlegen. Am Ende des Vortrags wurden dann drei Fragen gestellt. Hypothesenkonform waren die Zuschauer, die sich mit den Fragen zum Film beschäftigen, sehr viel besser informiert und konnten die Fragen zum Trailer besser beantworten. Das unterstreicht die Notwendigkeit in der heutigen Zeit die Aufmerksamkeit der Anwesenden zu fesseln, wenn Dinge verändert werden sollen.

DataLion auf der Research & Results 2018

Nach einer erfolgreichen Messe-Teilnahme im vergangenen Jahr sind wir auch dieses Jahr wieder auf der Marktforschungsmesse mit einem Messestand vertreten. Gemeinsam mit unserem Partner-Unternehmen DCORE haben wir den Stand 130.

Was gibt es bei uns am Stand zu erleben?

  • Zunächst zeigen wir die Neuerungen in unserer Software und stellen vor, wie man mit Hilfe von DataLion schnell und einfach interaktive Dashboards bauen kann.
  • Daneben präsentieren wir wie man mit wenigen Klicks komplette Studien auswerten und in Powerpoint und Excel exportieren kann.
  • Und wir haben zwei neue tolle Postkarten, die jeder mutige Forscher besitzen sollte.
  • Und außerdem kann man sich bei uns die legendären DataLion-Klebe-Tattoos ohne Blutvergießen „stechen“ lassen.
    DataLion Postkarten

    DataLion Klebetattoos

Neben unserem Stand haben wir noch zwei Auftritte im Rahmen der Messe:

Wenn Daten lebendig werden – interaktive Datenanalyse mit DataLion am Fallbeispiel Customer Experience Management
Mittwoch, 24.10.2018, 14.45-15.30 Uhr, Raum 8
In diesem Vortrag stellt Holger Geißler von DataLion gemeinsam mit Torben Tietz von MSR Consulting vor, wie man Dashboards in Kundenprojekten einsetzen kann, um die beteiligten Mitarbeiter zu involvieren und zu aktivieren.

„Mache ich dir schnell fertig” – in 15 Minuten zum interaktiven Bericht & Dashboard
Donnerstag, 25.10.2018, 13.40.-14.00 Uhr, Innovation Area
Im Rahmen der Innovation Area stellen Franziska Scharch und Dr. Benedikt Köhler von DataLion vor, wie man unsere Software zur Automatisierung von Auswertungsprozessen einsetzen kann.

Kommen Sie gerne bei uns vorbei und besuchen Sie uns!

Die Datenlöwen unterwegs

DataLion Craftbeer Kühlschrank

Wir waren auf der Startup-Messe Bits & Pretzels. Schön war’s!

Angefangen von einem schwungvollen Beginn am Sonntag mit beeindruckenden Vorträgen von Jan Böhmermann, #metoo-Initiatorin Tarana Burke oder Hannes Ametsreiter, dem Chef von Vodafone-Deutschland. Vor allem Jan Böhmermann legte mehrfach den Finger in die Startup-Wunde, in dem er sich kritisch darüber ausließ, dass man sich das ein oder andere Startup getrost schenken könnte, weil die Politik eigentlich engagierte und motivierte Menschen viel nötiger hätte. Wir waren kurz davor ihm ein Angebot für seinen Facebook-Account zu machen, den er als neue Geschäftsidee zum Verkauf angeboten hatte. Letztlich schien uns trotz der immensen Reichweite von über 1 Mio. Follower die Passung zu unserer Marketingzielgruppe nicht gegeben.

DataLion Klebetattoos

Sonntagabend waren wir mit dem gesamten DataLion Team auf der „Official After Party“, wo uns vor allem die Gin-Cocktails von The Botanist begeistert haben.

Am Montag waren wir dann mit einem eigenen DataLion-Stand auf der Messe vertreten. Im Vordergrund stand unser Release 1.10, den wir zahlreichen Besuchern präsentieren konnten. Es wird einige Zeit dauern, bis wir alle guten Gespräche nachbearbeitet haben werden.

Beertasting bei DataLion

Als wäre das nicht schon genug Aktivität gewesen, gab es im DataLion Headquarter noch eine Craftbeer-Probe. Der bekannte Biersommelier Stefan Hermansdorfer hatte eine internationale Auswahl an Bieren rund um das Thema „Löwe“ ausgewählt. Die Gäste konnten ihre Urteile mittels der Tasting-App Beercrunch eingeben und die Ergebnisse wurden in Realtime von uns ausgewertet. Gewinner-Bier des Abends war das Weißbier von Mathäserbräu, dass einen Löwen im Wappen ziert. Zahlreiche Bilder davon sind auf unserem Instagram-Account zu sehen. An dem Abend kamen auch die DataLion-Brandzeichen (Klebe-Tattoos) das erste Mal zum Einsatz.

Als letzter Höhepunkt stand am Dienstagvormittag ein Networking-Event auf der Wiesn an. Dort haben zwei unserer Kollegen an interessanten Gesprächen mit Table-Captains wie Sanja Stankovic, Begründerin von Hamburg Startups oder Matthias Henze, dem Mitgründer von Jimdo, teilgenommen. Leider war es vormittags bitterkalt im Schottenhamel-Zelt und wir waren dann letztlich doch froh wieder im Büro zurück zu sein.