CSRD-Wesentlichkeitsanalyse (Stakeholder-Befragung)

Stakeholder bewerten die ESRS-Themenfelder nach Auswirkungs- und finanzieller Wesentlichkeit – die Datenbasis für Ihre Wesentlichkeitsmatrix nach CSRD.

CSRD-Wesentlichkeitsanalyse (Stakeholder-Befragung) – Fragebogen-Vorschau

Die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) verpflichtet berichtspflichtige Unternehmen zur doppelten Wesentlichkeitsanalyse: Für jedes Nachhaltigkeitsthema ist zu bewerten, wie stark das Unternehmen auf Mensch und Umwelt wirkt (Inside-out, Auswirkungswesentlichkeit) und wie stark das Thema finanziell auf das Unternehmen zurückwirkt (Outside-in, finanzielle Wesentlichkeit). Die Einbindung von Stakeholdern ist dabei ausdrücklich vorgesehen – und genau das leistet diese Vorlage: Mitarbeitende, Kund:innen, Lieferanten, Investoren und weitere Gruppen bewerten die Themenfelder der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) auf beiden Dimensionen. Das Ergebnis ist die Datenbasis für Ihre Wesentlichkeitsmatrix und die dokumentierte Stakeholder-Einbindung für den Prüfer.

Wann sollten Sie diese Vorlage einsetzen?

Diese Vorlage eignet sich besonders für:

  • Zu Beginn jeder CSRD-Wesentlichkeitsanalyse als strukturierte Stakeholder-Einbindung
  • Bei der jährlichen Überprüfung der Wesentlichkeitsmatrix
  • Auch für freiwillig Berichtende (z. B. nach VSME) als schlanker Einstieg

Alle Fragen dieser Vorlage

  1. 1

    Zu welcher Gruppe gehören Sie in Bezug auf unser Unternehmen? *

    Einfachauswahl
    • Mitarbeiter:in
    • Kund:in
    • Lieferant / Geschäftspartner
    • Investor:in / Kapitalgeber
    • Kommune, NGO oder Verband
    • Andere
  2. 2

    Auswirkungen unseres Unternehmens auf Mensch und Umwelt

    Wie bedeutend sind die Auswirkungen unseres Unternehmens auf die folgenden Themen – positiv wie negativ? (Inside-out-Perspektive)

    Matrix
    Keine BedeutungGeringe BedeutungMittlere BedeutungHohe BedeutungSehr hohe Bedeutung
    Klimawandel und Energie (E1)
    Umweltverschmutzung (E2)
    Wasser und Meeresressourcen (E3)
    Biodiversität und Ökosysteme (E4)
    Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft (E5)
  3. 3

    Finanzielle Bedeutung der Themen für unser Unternehmen

    Wie stark wirken sich die folgenden Themen als Risiko oder Chance finanziell auf unser Unternehmen aus? (Outside-in-Perspektive)

    Matrix
    Keine BedeutungGeringe BedeutungMittlere BedeutungHohe BedeutungSehr hohe Bedeutung
    Klimawandel und Energie (E1)
    Umweltverschmutzung (E2)
    Wasser und Meeresressourcen (E3)
    Biodiversität und Ökosysteme (E4)
    Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft (E5)
  4. 4

    Welche Themen sollte unser Unternehmen mit höchster Priorität angehen?

    Bitte bringen Sie die Themen in eine Reihenfolge – das Wichtigste zuerst.

    Ranking
    • 1Klimaschutz und Energie
    • 2Kreislaufwirtschaft und Ressourcen
    • 3Faire Arbeitsbedingungen
    • 4Verantwortung in der Lieferkette
    • 5Verbraucherschutz und Datensicherheit
    • 6Ethik und gute Unternehmensführung
  5. 5

    Welche konkreten Erwartungen haben Sie an unser Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit?

    Freitext

Vom Fragebogen zum Dashboard

Das Dashboard baut aus den Bewertungen direkt die Grafiken, die in Ihren Nachhaltigkeitsbericht gehören:

  • Wesentlichkeitsmatrix: Das Kernstück: je ESRS-Thema der Mittelwert der Auswirkungswesentlichkeit gegen die finanzielle Wesentlichkeit als Streudiagramm – Themen rechts oben sind doppelt wesentlich und damit berichtspflichtig.
  • Stakeholder-Vergleich: Themen gekreuzt mit Stakeholder-Gruppen als Heatmap: Bewerten Investoren den Klimawandel anders als die eigene Belegschaft? Genau diese Unterschiede verlangt die Analyse.
  • Themen-Profile je Dimension: Mittelwert-Balken je Thema, getrennt nach Inside-out und Outside-in – die tabellarische Ergänzung zur Matrix für den Berichtsanhang.
  • Prioritäten-Ranking: Die Ranking-Frage zeigt, welche Themen Stakeholder an die Spitze setzen – ein Plausibilitäts-Check für die Schwellenwert-Entscheidung.
  • Erwartungen im Wortlaut: Die offenen Erwartungen als durchsuchbare Text-Liste plus KI-Themenanalyse – Zitate daraus machen den Berichtsteil zur Stakeholder-Einbindung lebendig.

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Häufige Fragen

Reicht diese Befragung als Wesentlichkeitsanalyse aus?
Sie ist der Stakeholder-Baustein, nicht der ganze Prozess. Die vollständige Analyse umfasst zusätzlich die Analyse des Geschäftsmodells und der Wertschöpfungskette, interne Bewertungs-Workshops, Schwellenwert-Festlegung und Dokumentation der Methodik. Die Befragung liefert dafür die belastbare, dokumentierte Stakeholder-Perspektive.
Welche Stakeholder sollten wir befragen?
Mindestens die eigene Belegschaft, wichtige Kund:innen, Lieferanten und Kapitalgeber; je nach Geschäftsmodell auch Kommunen, NGOs oder Verbände. Die Gruppen-Frage am Anfang macht die Perspektiven im Dashboard vergleichbar – gewichten können Sie später bei der Auswertung.
Können wir die Themenliste anpassen?
Ja – und Sie sollten sogar: Die Vorlage deckt die themenbezogenen ESRS-Standards (E1–E5, S1–S4, G1) auf oberster Ebene ab. Konkretisieren Sie einzelne Zeilen entlang Ihrer Branche (z. B. „Wasserverbrauch in der Produktion“ statt allgemein „Wasser & Ressourcen“), behalten Sie aber die Zuordnung zu den ESRS-Themen bei, damit die Matrix anschlussfähig bleibt.
Gilt die CSRD überhaupt für uns?
Der Anwendungsbereich wurde zuletzt mehrfach angepasst (Stichwort Omnibus-Verfahren); maßgeblich sind Größenklassen und Berichtsjahre. Prüfen Sie den aktuellen Stand mit Ihrer Wirtschaftsprüfung. Viele Mittelständler führen die Analyse freiwillig durch – als Grundlage für den freiwilligen VSME-Standard oder weil Banken und Großkunden danach fragen.

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