Developer-Experience-Umfrage (DevEx & DORA)

Misst Entwicklungsfluss, Reibungspunkte und die vier DORA-Kennzahlen per Selbstauskunft – die Basis für gezielte Verbesserungen im Engineering.

Developer-Experience-Umfrage (DevEx & DORA) – Fragebogen-Vorschau

Die DORA-Forschung (DevOps Research and Assessment) hat gezeigt, dass sich Software-Performance mit vier Schlüsselkennzahlen fassen lässt: Deployment-Häufigkeit, Durchlaufzeit, Fehlerrate von Änderungen und Wiederherstellungszeit – und dass diese Kennzahlen in der Original-Forschung per Befragung erhoben werden, nicht aus Werkzeugen. Diese Vorlage kombiniert genau das mit dem neueren DevEx-Ansatz: Aussagen zu Flow, Werkzeugen, Codebasis und kognitiver Last zeigen, wo Reibung entsteht, die vier DORA-Fragen liefern die Benchmark-Anker, und ein Reibungs-Ranking priorisiert, was Ihr Engineering-Team zuerst angehen sollte. Telemetrie aus CI/CD ergänzt das Bild später – die Wahrnehmung der Entwickler:innen ist der beste Startpunkt.

Wann sollten Sie diese Vorlage einsetzen?

Diese Vorlage eignet sich besonders für:

  • Halbjährlich als Engineering-Puls mit Trend über Wellen
  • Vor Investitionen in Developer-Tooling oder Plattform-Teams
  • Nach größeren Prozess- oder Architektur-Umstellungen

Alle Fragen dieser Vorlage

  1. 1

    Entwicklungsfluss im Alltag

    Wie sehr treffen die folgenden Aussagen auf Ihren Arbeitsalltag zu?

    Matrix
    Trifft gar nicht zuTrifft eher nicht zuTeils / teilsTrifft eher zuTrifft voll zu
    Ich kann konzentriert arbeiten, ohne ständig unterbrochen zu werden.
    Meine lokale Entwicklungsumgebung ist schnell und zuverlässig.
    CI/CD gibt mir schnell genug Rückmeldung auf Änderungen.
    Unsere Codebasis ist verständlich und gut zu ändern.
    Dokumentation und interne Hilfen bringen mich weiter.
  2. 2

    Wie häufig deployt Ihr Team in Produktion?

    Einfachauswahl
    • Mehrmals täglich (on demand)
    • Täglich bis wöchentlich
    • Wöchentlich bis monatlich
    • Monatlich bis halbjährlich
    • Seltener
  3. 3

    Wie lange dauert es typischerweise vom fertigen Commit bis zum Lauf in Produktion?

    Einfachauswahl
    • Weniger als eine Stunde
    • Weniger als ein Tag
    • Ein Tag bis eine Woche
    • Eine Woche bis ein Monat
    • Länger als ein Monat
  4. 4

    Wie viele Ihrer Änderungen führen zu Problemen in Produktion (Hotfix oder Rollback nötig)?

    Einfachauswahl
    • 0–15 %
    • 16–30 %
    • 31–45 %
    • Mehr als 45 %
  5. 5

    Wie schnell ist ein Ausfall in Produktion typischerweise behoben?

    Einfachauswahl
    • In weniger als einer Stunde
    • In weniger als einem Tag
    • Ein Tag bis eine Woche
    • Länger als eine Woche
  6. 6

    Was erzeugt in Ihrem Arbeitsalltag die meiste Reibung?

    Bitte bringen Sie die Punkte in eine Reihenfolge – die größte Reibung zuerst.

    Ranking
    • 1Langsame Builds und CI-Pipelines
    • 2Instabile Tests
    • 3Unklare Anforderungen
    • 4Meetings und Unterbrechungen
    • 5Technische Schulden
    • 6Fehlendes oder veraltetes Tooling
  7. 7

    Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrer Developer Experience bei uns?

    Bewertung
  8. 8

    Wenn Sie eine Sache an unserem Entwicklungs-Setup ändern könnten – welche wäre es?

    Freitext

Vom Fragebogen zum Dashboard

Das Dashboard verbindet DORA-Anker mit DevEx-Treibern – und zeigt, wo investiert werden sollte:

  • DORA-Kacheln: Deployment-Häufigkeit, Durchlaufzeit, Fehlerrate und Wiederherstellungszeit als KPI-Kacheln – direkt vergleichbar mit den bekannten Elite/High/Medium/Low-Clustern der DORA-Reports.
  • Flow- und Reibungsprofil: Die Flow-Matrix als divergierende Balken: Wo läuft es (lokale Umgebung? CI?) und wo klemmt es (Unterbrechungen? Doku?).
  • Reibungs-Pareto: Das Ranking der größten Reibungsquellen als sortierte Balken – die Priorisierung für Ihr Plattform- oder Infrastruktur-Backlog.
  • DevEx-Trend: Die Gesamtzufriedenheit als Linie über Befragungswellen zeigt, ob Tooling-Investitionen bei den Entwickler:innen ankommen.
  • Team-Vergleich: Flow-Aussagen gekreuzt mit Teams als Heatmap – zeigt, ob Reibung lokal (ein Team, ein Legacy-System) oder systemisch ist.
  • „Ein Wunsch frei“-Analyse: Die offene Frage nach der einen Verbesserung, gebündelt per KI-Themenanalyse – erfahrungsgemäß die konkreteste Maßnahmenliste der ganzen Befragung.

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Häufige Fragen

Selbstauskunft statt Telemetrie – ist das nicht ungenau?
Die DORA-Forschung selbst erhebt die vier Kennzahlen seit Jahren per Befragung – Wahrnehmung ist erstaunlich treffsicher und deckt auch ab, was Werkzeuge nicht sehen (z. B. Wartezeiten zwischen Systemen). Ideal ist die Kombination: Die Umfrage liefert Prioritäten und Kontext, Telemetrie später die Feinmessung.
Ab welcher Teamgröße lohnt die Befragung?
Ab etwa acht Entwickler:innen liefert sie belastbare Muster; werten Sie Teilgruppen nur ab fünf Antworten aus, um Anonymität zu wahren. In kleineren Teams funktioniert dieselbe Struktur gut als Gesprächsleitfaden in der Retrospektive.
Wie oft sollten wir messen?
Halbjährlich ist ein guter Rhythmus: selten genug, dass sich zwischen den Wellen wirklich etwas ändern kann, häufig genug für einen Trend. Wichtigste Regel: Nach jeder Welle mindestens eine sichtbare Verbesserung umsetzen und kommunizieren – sonst sinkt die Beteiligung rapide.

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