System Usability Scale (SUS)

Der Standard-Fragebogen zur Usability: 10 Aussagen, ein Score von 0 bis 100 – vergleichbar mit tausenden Studien. Mit validierter deutscher Übersetzung.

System Usability Scale (SUS) – Fragebogen-Vorschau

Die System Usability Scale ist seit den 1990er-Jahren der meistgenutzte Usability-Fragebogen der Welt: 10 abwechselnd positiv und negativ formulierte Aussagen, beantwortet auf einer fünfstufigen Skala, verrechnet zu einem Score von 0 bis 100. Ihr größter Vorteil ist die Vergleichbarkeit – für kaum ein anderes Instrument existieren so viele Referenzwerte: Der Durchschnitt über tausende Studien liegt bei 68 Punkten, ab etwa 80 gilt ein System als sehr gut. John Brooke hat die Skala 1986 bei Digital Equipment entwickelt und zur freien Nutzung freigegeben. Diese Vorlage enthält die Original-Items auf Englisch und die im deutschsprachigen Raum etablierte Übersetzung, ergänzt um eine Gesamteinschätzung und eine offene Frage.

Wann sollten Sie diese Vorlage einsetzen?

Diese Vorlage eignet sich besonders für:

  • Nach Usability-Tests, Beta-Phasen oder größeren Releases
  • Als wiederkehrende UX-Kennzahl je Produkt oder Feature-Bereich
  • Zum Vergleich mit Wettbewerbern oder Branchen-Benchmarks

Alle Fragen dieser Vorlage

  1. 1

    Ihre Einschätzung des Systems *

    Bitte bewerten Sie die folgenden Aussagen. „System“ meint das Produkt, das Sie gerade genutzt haben.

    Matrix
    Stimme überhaupt nicht zuStimme eher nicht zuTeils / teilsStimme eher zuStimme voll und ganz zu
    Ich denke, dass ich dieses System gerne regelmäßig nutzen würde.
    Ich fand das System unnötig komplex.
    Ich denke, das System war leicht zu bedienen.
    Ich denke, ich würde die Unterstützung einer technisch versierten Person benötigen, um das System nutzen zu können.
    Ich fand, die verschiedenen Funktionen des Systems waren gut integriert.
  2. 2

    Alles in allem: Wie würden Sie die Benutzerfreundlichkeit des Systems beschreiben?

    Einfachauswahl
    • Schlechtestes vorstellbares System
    • Schlecht
    • In Ordnung
    • Gut
    • Ausgezeichnet
    • Bestes vorstellbares System
  3. 3

    Wie häufig nutzen Sie das System?

    Einfachauswahl
    • Heute zum ersten Mal
    • Gelegentlich
    • Wöchentlich
    • (Fast) täglich
  4. 4

    Was hat Sie bei der Nutzung am meisten behindert?

    Freitext

Vom Fragebogen zum Dashboard

Die SUS-Verrechnung ist fest definiert – im DataLion-Dashboard wird daraus Ihre UX-Kennzahl mit Benchmark-Kontext:

  • SUS-Score (0–100): Mit einer Berechnungs-Kachel setzen Sie die offizielle Formel um: ungerade Items minus 1, gerade Items von 5 abgezogen, Summe mal 2,5 – Ihr SUS-Score, live mit jeder neuen Antwort.
  • Benchmark-Tacho: Der Score als Tacho mit den bekannten Schwellen: unter 68 unterdurchschnittlich, ab 68 gut, ab 80 sehr gut. Auf einen Blick präsentierbar.
  • Score-Verteilung: Das Histogramm zeigt, ob Ihr Mittelwert aus einer einheitlichen Erfahrung entsteht – oder aus begeisterten und frustrierten Lagern, die sich ausmitteln.
  • Item-Profil: Mittelwerte je Aussage zeigen, wo es hakt: Komplexität, Konsistenz oder Lernaufwand. So wird aus dem Score ein Arbeitsauftrag.
  • Segment-Vergleich: Box-Plots je Nutzungshäufigkeit trennen Erst- von Dauernutzenden – häufig liegt zwischen beiden die eigentliche Erkenntnis.

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Häufige Fragen

Wie wird der SUS-Score berechnet?
Für die ungeraden (positiven) Aussagen ziehen Sie vom Antwortwert 1 ab, für die geraden (negativen) ziehen Sie den Antwortwert von 5 ab. Die Summe der zehn Beiträge multiplizieren Sie mit 2,5 – das ergibt einen Score von 0 bis 100. Wichtig: Der Wert ist kein Prozentwert, sondern ein Skalenwert.
Was ist ein guter SUS-Score?
Der Durchschnitt über viele hundert Studien liegt bei 68. Werte ab 80 gelten als sehr gut, unter 50 als kritisch. Aussagekräftiger als der absolute Wert ist der Vergleich über Releases hinweg – genau dafür eignet sich die Vorlage als wiederkehrende Messung.
Dürfen wir den SUS kommerziell nutzen?
Ja. John Brooke hat die Skala zur freien Nutzung freigegeben; erbeten ist lediglich eine Quellenangabe (Brooke, 1996: „SUS – A quick and dirty usability scale“). Die deutsche Übersetzung ist im UX-Bereich etabliert und ebenfalls frei verwendbar.
Wie viele Teilnehmende brauchen wir?
Für eine grobe Richtung reichen erfahrungsgemäß bereits 8 bis 12 Personen; ab etwa 30 wird der Mittelwert stabil. Für Vergleiche zwischen Segmenten sollten Sie je Gruppe mindestens 20 Antworten anstreben.

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