Gabor-Granger-Preistest

Die klassische Methode zur Preisfindung: Kaufbereitschaft an mehreren Preispunkten ergibt Nachfragekurve und umsatzoptimalen Preis.

Gabor-Granger-Preistest – Fragebogen-Vorschau

Die Gabor-Granger-Methode ist neben Van Westendorp der Klassiker der Preisforschung – und die richtige Wahl, wenn Sie bereits konkrete Preiskandidaten haben. Befragte geben für eine Reihe von Preispunkten an, wie wahrscheinlich sie kaufen würden. Daraus entsteht eine Nachfragekurve: Wie viel Prozent kaufen bei 9,90 €, wie viele bei 14,90 €? Multipliziert mit dem Preis zeigt die Umsatzkurve, wo der umsatzoptimale Preis liegt – oft nicht dort, wo die meisten kaufen würden. Passen Sie vor dem Feldstart die Produktbeschreibung und die fünf Preispunkte an Ihr Angebot an; die Preispunkte sollten den realistisch denkbaren Bereich vollständig abdecken.

Wann sollten Sie diese Vorlage einsetzen?

Diese Vorlage eignet sich besonders für:

  • Vor Produkt-Launches, wenn konkrete Preiskandidaten feststehen
  • Vor Preiserhöhungen, um Mengeneffekte abzuschätzen
  • Zur Preisdifferenzierung zwischen Paketen oder Zielgruppen

Alle Fragen dieser Vorlage

  1. 1

    Unser Produkt

    [Beschreiben Sie hier Ihr Produkt oder Angebot: Was ist es, was leistet es, was ist enthalten? Fügen Sie idealerweise ein Bild hinzu. Die folgenden Preisfragen beziehen sich auf genau dieses Angebot.]

    Hinweis
  2. 2

    Wie wahrscheinlich würden Sie dieses Produkt für 9,90 € kaufen? *

    Einfachauswahl
    • Würde ich sicher kaufen
    • Wahrscheinlich
    • Vielleicht
    • Wahrscheinlich nicht
    • Sicher nicht
  3. 3

    Wie wahrscheinlich würden Sie dieses Produkt für 12,90 € kaufen? *

    Einfachauswahl
    • Würde ich sicher kaufen
    • Wahrscheinlich
    • Vielleicht
    • Wahrscheinlich nicht
    • Sicher nicht
  4. 4

    Wie wahrscheinlich würden Sie dieses Produkt für 14,90 € kaufen? *

    Einfachauswahl
    • Würde ich sicher kaufen
    • Wahrscheinlich
    • Vielleicht
    • Wahrscheinlich nicht
    • Sicher nicht
  5. 5

    Wie wahrscheinlich würden Sie dieses Produkt für 19,90 € kaufen? *

    Einfachauswahl
    • Würde ich sicher kaufen
    • Wahrscheinlich
    • Vielleicht
    • Wahrscheinlich nicht
    • Sicher nicht
  6. 6

    Wie wahrscheinlich würden Sie dieses Produkt für 24,90 € kaufen? *

    Einfachauswahl
    • Würde ich sicher kaufen
    • Wahrscheinlich
    • Vielleicht
    • Wahrscheinlich nicht
    • Sicher nicht
  7. 7

    Welchen Preis in Euro würden Sie für dieses Produkt maximal zahlen?

    Zahl
    123
  8. 8

    Wie häufig kaufen Sie Produkte dieser Art?

    Einfachauswahl
    • Zum ersten Mal
    • Seltener als jährlich
    • Etwa jährlich
    • Mehrmals im Jahr
    • Monatlich oder häufiger

Vom Fragebogen zum Dashboard

Aus fünf Preisfragen entsteht im Dashboard die komplette Preis-Absatz-Logik:

  • Nachfragekurve: Der Anteil kaufbereiter Befragter („kaufe sicher“ + „wahrscheinlich“) je Preispunkt als fallende Linie – das Herzstück des Gabor-Granger-Tests.
  • Umsatzkurve & optimaler Preis: Kaufbereitschaft mal Preis je Punkt: Die Berechnungs-Kachel zeigt, welcher Preis den Umsatz maximiert – Ihr wichtigstes Ergebnis für die Preisentscheidung.
  • Kaufbereitschafts-Profil: Alle fünf Antwortstufen je Preispunkt als 100%-gestapelte Balken – zeigt, ob die Ablehnung bei höheren Preisen hart („sicher nicht“) oder weich ausfällt.
  • Verteilung der Maximalpreise: Die offene Preisfrage als Histogramm deckt Zahlungsbereitschafts-Segmente auf, die zwischen Ihren Preispunkten liegen.
  • Segment-Vergleich: Kaufbereitschaft nach Kaufhäufigkeit oder Zielgruppe gekreuzt – die Grundlage für differenzierte Preise.

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Häufige Fragen

Gabor-Granger oder Van Westendorp – was ist richtig für uns?
Van Westendorp (Price Sensitivity Meter) erkundet ohne Preisvorgaben, welcher Preisbereich überhaupt akzeptabel ist – ideal ganz früh. Gabor-Granger testet konkrete Preispunkte und liefert Nachfrage- und Umsatzkurve – ideal, wenn die Preisspanne schon grob feststeht. Viele Studien kombinieren beide; für Van Westendorp gibt es in DataLion eine eigene Vorlage samt PSM-Chart.
Wie wähle ich die fünf Preispunkte?
Decken Sie den realistischen Bereich vollständig ab – vom Preis, der sicher zu niedrig ist, bis zu einem, der sicher zu hoch ist. Gleichmäßige Abstände erleichtern die Interpretation. Klassisch werden die Preise pro Person auf- oder absteigend adaptiv gefragt; die monadische Abfrage aller Punkte wie in dieser Vorlage ist die robuste, einfach auszuwertende Variante.
Überschätzen Befragte ihre Kaufbereitschaft nicht?
Ja, systematisch – deshalb rechnet die Praxis nur „kaufe sicher“ voll und „wahrscheinlich“ anteilig (z. B. zu 50 %) in die Nachfragekurve ein. Für Preis-Entscheidungen zählt ohnehin weniger das absolute Niveau als der Verlauf: Wo knickt die Kurve ein?

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